Neuigkeiten

1:2. Knapper kann ein Fußballspiel nicht ausgehen. Und trotzdem spiegelt das Ergebnis nur ansatzweise wieder, wie knapp das Spiel wirklich war.

Die Ellinger Mädels begannen ohne ihre verletzte Kapitänin Selina Holl mutig und stark und hatten die ersten beiden guten Torchancen des Spiels durch Steffi Schäfer und Denise Mehring. Danach entwickelte sich ein gutes Spiel auf Augenhöhe, in dem Montabaur viel Ballbesitz, aber wenig Torchancen hatte, ohne wirklich ungefährlich zu wirken. So ging es leistungsgerecht mit 0:0 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wurde der Druck der Gäste phasenweise höher, aber die Ellinger Damen blieben rund um die bärenstarke Michaela Schwarz durch Konter immer gefährlich.

Der beste Angriff des Regionalligisten führte schließlich zu einem unglücklichen Eigentor von Denise Mehring-Verweij (54.). Eine Minute später hätte das 1:1 fallen können, aber Michaela Schwarz scheiterte im 1:1 an der starken Torhüterin der Gäste.

Dass das Spiel auch nach dem 0:2 in der 74. Minute nach einem gut vorgetragenen Konter noch nicht gelaufen war, lag an den aufopferungsvollen kämpfenden Ellinger Mädels. So schoss Denise Mehring Verweij in der 86. Minute den verdienten Anschlusstreffer. Zu diesem Zeitpunkt hätte Montabaur nur noch zu zehnt auf dem Platz sein müssen, nachdem Maren von der Ley, zwar ohne Absicht, aber dennoch mit gestrecktem Bein auf das Sprungelenk getreten wurde – die zweite gelbe Karte blieb aus (Der Schiedsrichter leitete das Spiel umsichtig. Ihm soll an dieser Stelle kein Vorwurf gemacht werden).

„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Was wir heute über 95 Minuten auf den Platz gebracht haben, hätten wir selbst nicht für möglich gehalten. Nach dem 1:2 hatten wir noch gute Chancen zum Ausgleich. Das sagt alles über die Moral der Mannschaft!“, so der Ellinger Trainer Tobias Buddendiek.

#teamohnegrenzen