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SG Ellingen II – FV Rot-Weiß Erpel 2:3 (0:1)

Tore: J.Eul, Eigentor


Eine Frage stellten sich am Mittwoch Abend in Straßenhaus wohl alle Zuschauer, nämlich „Wie konnte man dieses Spiel verlieren?“.

Über die komplette Spieldauer war die Elf von Trainer Björn Schmidt das tonangebende Team in der Kunstrasenarena. Gegen hoch stehende Gäste aus Erpel kam man gleich zu Beginn immer wieder über die starke linke Seite mit Sascha Nievenheim und dem agilen Jonas Eul zu Offensivaktionen und konnte gezielt Nadelstiche stezen. Bereits in der frühen Phase des Spiels verpasste es jedoch der Schiedsrichter eine klare und konsequente Linie ins Spiel zu bringen.

Zwar war man die feldüberlegen Mannschaft, doch wieder einmal war es der Gegner, der das erste Tor erzielte.

So ging man mit einem Rückstand in die Pause, ließ sich jedoch nicht von seinem Spiel abbringen und kam nach der Halbzeit immer besser ins Spiel und zu deutlichen Torchancen. Hier stand dann zunächst erneut der Schiedsrichter im Mittelpunkt, als er einen klaren Foulelfmeter am Ellinger Stürmer Benjamin Schmidt nicht pfiff und den #ellingerjungs somit eine gute Gelegenheit zum Ausgleich nahm.

Diesen hoch verdienten und längst fälligen Ausgleich besorgte dann Jonas Eul mit einer starken Einzelaktion auf der linken Seite und einem Schuß ins lange Eck.

In einem immer ruppiger und aggresiver werdenden Spiel kam es dann zu einer unschönen Szene, als Kapitän Stefan Marth auf unnötige Weise von seinem Gegenspieler nach einem bösen Einsteigen verletzt aus der Partie genommen wurde. Hier kochten die Gemüter erneut hoch, da auch diese Aktion vom Mann in Schwarz nicht geahndet wurde.

Ein Abwehrfehler und ein Konter brachten die Gäste, die sich zwischenzeitlich durch eine überfällige Gelb-Rote Karte dezimiert hatten, mit 3:1 in Front. Trotz allem spielten die Hausherren weiter nach vorne und kamen im direkten Gegenzug zum Anschlusstreffer, als eine Jonas Eul Flanke vom Abwehrspieler ins eigene Tor bugsiert wurde.

Kurz vor dem Ende kam es dann zu einer weiteren unschönen Szene, als der Gegenspieler ohne Chance auf den Ball Jonas Eul foulte und die aufgekochte Stimmung sich in einer Rudelbildung entlud. Als sich die Gemüter wieder halbwegs beruhigt hatten, verweigerte der Schiedsrichter Benjamin Schmidt den zweiten Elfmeter und so stand man wieder mit leeren Händen da.

Trotz der Niederlage kann man auf diese über 90 Minuten gezeigte Leistung aufbauen und sich am Sonntag im nächsten Heimspiel gegen Bad Hönningen endlich für den Aufwand belohnen.